Sprücheklopfer

 

Das Erste hat via Facebook gefragt, welcher Spruch für die Zuschauer der 'Spruch des Tatorts' war - offenbar lag die 'Gesichtsmuskulator' am Ende ganz vorne. 

 

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Premiere: Tatort Dortmund ‘Tod und Spiele’ am 7.10. in der ARD

Nach kurzer Unterbrechung durch die schöne Serie 'Babylon Berlin' folgt, auf den Magdeburger Polizeiruf „Crash“, nun am 7. Oktober der nächste Krimi, den Wolfgang Stauch für den Sonntagabend geschrieben hat: Tatort Dortmund - 'Tod und Spiele'. Diesmal geht es, für Dortmunder Verhältnisse, nicht ganz so dunkel und düster zu, bei der Freiluft-Kino-Premiere vor 1200 Zuschauern im Dortmunder Westfalenpark wurde sogar recht häufig gelacht. Um moderne Gladiatorenkämpfe geht es, aber letztlich ist es doch auch eine Dreiecksgeschichte, Liebesgeschichte, Eifersuchtsgeschichte, und zwei aus diesem Dreieck sind die Ermittler Peter Faber (Jörg Hartmann) und Martina Bönisch (Anna Schudt).
Oder wie es Bönisch formuliert: „Sprechen Sie doch mal wieder mit Ihrem Therapeuten, Faber.“
Faber: „Er hat schon so viel an mir verdient, dass er sich neulich auf die Bahamas absetzen konnte. Jetzt hab ich nur noch Sie, Frau Bönisch.“

Produziert hat Warnerbros. Köln (Iris Wolfinger) für den WDR (Frank Tönsmann). Regie führt Maris Pfeiffer, vor der Kamera standen neben Hartmann und Schudt u.a. Aylin Tezel, Rick Okon (der das Ermittler-Quartett nun wieder komplettiert), Cecil Schuster, Surho Sugaipov, Samuel Finzi.

Aus den bisher erschienenen Kritiken:

Es ist über weite Strecken eine ruppige Räuberpistole, die der Autor Wolfgang Stauch pointiert zu Papier gebracht hat. Aber es ist ohne Frage auch anhaltend prickelnde Krimi-Unterhaltung, getragen von herrlich rotlippigem Schauspiel.  (Jens Szameit, Teleschau)

Stauch erzählt die im Grunde einfache Geschichte reizvoll verrätselt; allerdings darf man auch nicht zu viele Fragen nach den Details stellen. Sehenswert ist der „Tatort“ dennoch. (Tillmann P. Gangloff, Kino.de)

Den Dortmundern ist wieder ein richtig guter Tatort gelungen.  (Philipp Münscher, Hessischer Rundfunk)

Regisseurin Maris Pfeiffer hat aus dem Drehbuch von Wolfgang Stauch einen aus vielerlei Sicht äußerst seheneswerten „Tatort“ gemacht. (Tom Hörner, Stuttgarter Zeitung)

Diesmal: Keine psychische Aufarbeitung der Seelenschäden, keine soziale Depression, keine Wutausbrüche, wenig Tränen. Stattdessen: trockener Humor, Lust ohne Moral, Ironie ohne Korrektheit, schöne Farben, Maskenball, Knabenunschuld. Ein Hauch Albernheit von Münster und seinen Pathologenspäßen her weht durch Dortmund. Wohl als erster Erfolg der Trauerbewältigung wagt Faber einen Blick auf die amoralische Vitalität seiner Kollegin. Er wird eifersüchtig auf Bönisch. Er wird wieder Mann. Er wird Mensch. Das ist – man muss es sagen – meisterhaft gespielt. (Nikolaus Festenberg, Tagesspiegel)

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Polizeiruf 110 ‘Crash’ aus Magdeburg am Sonntagabend in der ARD

Der Magdeburger Polizeiruf „Crash“ feiert am Sonntagabend - am 23. September - zur üblichen Sendezeit um 20:15 Uhr Premiere im ERSTEN, wird direkt im Anschluss zwei Mal auf 'One' wiederholt und ist natürlich in der Mediathek abrufbar. 

Aus der einen oder anderen bereits erschienen Besprechung: 

- „Dass nun ausgerechnet kurz nach Matschkes Ankündigung des Abschieds der beste Magdeburger „Polizeiruf“ seit Start vor ziemlich genau fünf Jahren läuft, passt zu der tragikomischen Note der Folge.“ (Christian Buß, Spiegel Online)

- „Vielmehr handelt es sich um ein vorzüglich geschriebenes Milieudrama aus der Feder des für seine vorurteilsfreien Szenestudien - Hooligans, Obdachlose, aggressive Jugendliche - bekannten Autors Wolfgang Stauch.“ Oliver Jungen, FAZ

- „Schon 90 Minuten Kamera auf Ben Becker und seinen fast körperlich spürbaren Schmerz hätten sich gelohnt. Schade, dass er nur noch so seltenn in deutschen Filmen sein Können zeigt. Dass drum herum noch ein spannender Krimi-Plot zum Mitraten gebastelt wurde und eine grandiose Kamera das mitreißend einfängt, ist ebenfalls begrüßenswert. Meret Becker musste letzte Woche gegen ein schlechtes Drehbuch ankämpfen. Ihr Bruder hat's leichter und drückt einem sehenswerten Film eindrucksvoll seinen Stempel auf.“ Bernd Peters, Express 
- „Gut geschrieben, inszeniert, gespielt, knackig die Dialoge: runde Sache.“ (Rainer Tittelbach, tittelbach.tv)
- „Köhlers Kommentare sind vielfach herrlich trocken. Überhaupt ist „Crash“ ein Film der starken Dialoge. Die sind maßgescheidert für die kantige, aneckende Brasch, für den ruhigen Köhler und den Vater der überfahrenen Sara. Ben Becker, über seine Schauspielkunst muss man nicht extra Worte verlieren, ist dieser trauernde Vater, den vor allem die Angst umtreibt, dass der Unfallverursacher nicht wirklich bestraft wird.“ (Grit Warnat, Volksstimme)
- „Crash“ ist ein sehenswerter Krimi, der am Rande auch die Schwierigkeit des Nachweises illegaler Autorennen und deren juristische Bewertung thematisiert. (...) Die Dialoge sind authentisch, der Fall letztendlich auch. Ben Becker ist in der Rolle des alleinerziehenden Vaters der Toten hervorzuheben. Dem 53-jährigen Charakterdarsteller und Sänger gelingt es, einen tief Trauernden ohne Tränen zu spielen.“ (Sabrina Gorges, dpa)
- „Regisseur Torsten C. Fischer gelingt zusammen mit Autor Wolfgang Stauch ein sehenswerter Krimi. Klasse: die Dialoge.“ (fdi, Die Rheinpfalz)

 

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Theo und der Planet der Chinesen

can't judge a book by its cover

Sechzig Seiten gibt es bereits, zwei- bis dreihundert werden es am Ende schon werden, bis der allzu selbstkritische Theo Wassermann mit seinem unerschütterlich optimistischen Vater wieder zur Erde zurückkehrt. Zwischendurch sind sie auf dem Planeten Lydia, den die Chinesen unbedingt kaufen wollen, aus Platzgründen, in China ist nur noch ein halbes Kind pro Familie erlaubt, was die Familienplanung nun doch recht schwierig macht. Aber auch der Kauf des Planeten ist nicht wirklich einfach. 

Was es nun genau wird, ob Kinder-, Jugend- oder All-Age-Science-Ficition, zeigt sich, wenn das Buch fertig ist - mit etwas Glück 2019.

„Es war das Normalste der Welt, dass ein Gadget, das sein Vater anschleppte, das er im Summer-, Winter- oder Midseason-Sale, als C- oder D-Ware oder als absolutes Schnäppchen, das er Second- oder Third-Hand gekauft hatte, nicht funktionierte. Theo dachte zum Beispiel an den Egodestillator, der bereits nach knapp einem Tag ein Eigenleben entwickelte, alle Nachbarn beleidigte, unter anderem und auf übelste Art Frau Merschmeier aus der No. 98, und vermutlich sogar Coco, die hübsche beige Katze von gegenüber, auffraß. Theo dachte an den Drechselfänger oder den 5D-Deckler und vor allem an den Unendlichkeitsverlängerer, den Robert Wassermann nach wie vor nicht aufgab und trotz aller Rückschläge fest daran glaubte, dass er eines Tages tatsächlich funktionieren würde, es bedurfte lediglich noch eines Augenblicks Geduld!“

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Schreibtischtäter: Neue Tatorte

Zwei weitere Tatorte nehmen allmählich Formen an - zumindest am Schreibtisch. Bereits recht weit gediehen ist die Ludwigshafener Episode „Leonessa“, die Connie Walther ('Frau Böhm sagt Nein') ab Ende Oktober für den SWR inszenieren und die Stadt so zeigen wird, wie sie ist: hässlich. Noch in den Kinder-, respektive Babyschuhen steckt ein Krimi für Stuttgart mit dem Arbeitstitel 'Stadt in Angst'. Angedacht ist auch eine weitere Folge im Dortmunder Revier. 

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Saisonstart 18/19

Die Racer und Poser aus "Crash"

Nicht nur die Fußball-Bundesliga ist in die neue Saison gestartet, sondern auch der Sonntagabend-Krimi der ARD. Diesmal ist Wolfgang Stauch mit zwei bis fünf Filmen am Start, die Zahl ist sehr ungefähr, weil es für zwei Tatorte und einen Polizeiruf noch keinen Sendetermin gibt, sie möglicherweise sogar erst in der Saison 19/20 ausgestrahlt werden. Zwei Filme haben allerdings gleich in der Vorrunde Premiere - am 23. September der Polizeiruf 110 „Crash“ aus Magdeburg (Rainer Tittelbach: „Gut geschrieben, inszeniert, gespielt, knackig die Dialoge: runde Sache.“) und am 7. Oktober der Dortmunder Tatort „Tod und Spiele“ (Ruhrnachrichten: „Noch mehr Dialogwitz als sonst und eine warme (Film-)sprache.“).


Abgedreht sind der Stuttgarter Tatort „Anne und der Tod“ und der Magdeburger Polizeiruf „Zehn Rosen“, ab Oktober '18 dreht Connie Walther den Ludwigshafen-Tatort „Leonessa“ - die alle drei, wenn überhaupt, frühestens in der Rückrunde zu sehen sind. 

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Tolle Tatort-Premiere - 1200 Zuschauer in Dortmund

Das nun wieder komplette Dortmunder Ermittlerteam

Der Dortmunder Tatort „Tod und Spiele“ feierte schon vor der offiziellen TV-Premiere am 7.10. im ERSTEN seine Publikumspremiere am Ort des Geschehens: Nämlich, wo auch sonst, in Dortmund. 1200 (freiwillig zahlende) Zuschauer sahen im Westfalenpark bei gewöhnungsbedürftigen Temperaturen die neue Folge mit einem neuen Ermittler: Rick Okon wird von nun an der Vierte im Bunde sein und das Team um Peter Faber, Jörg Hartmann, unterstützen.

„Noch mehr Dialogwitz als sonst“, schreibt Gaby Kolle in den 'ruhrnachrichten', „und eine warme (Film-)sprache zeichnen diesen Tatort aus. Faber menschelt, zeigt Mitgefühl und Sorge für seine Kollegen, versucht, alles zusammenzuhalten, sagt zu Bönisch: „Ich würde Sie vermissen, Frau Bönisch, nicht nur als Fachkraft.“ Die macht beim ihm ein „kleines sympathisches Lachen“ aus: „Das ist ein guter Anfang, wenn man Mensch werden will.“ (...) Dem Publikum hat‘s gefallen. Das zeigte der Applaus. Und kein Zweifel: Rick Okon ist Dortmunder.“

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‘10 Rosen’ in Magdeburg

Bierkens, Fischer, Michelsen, Matschke

Drehstart No. 4, „10 Rosen“ - nach „Crash“ ein zweiter Polizeiruf Magdeburg, den Wolfgang Stauch (nach einer Vorlage von Martin Douven) geschrieben hat. Mit Claudia Michelsen, Matthias Matschke, Felix Vörtler, Steven Scharf - und in der Episodenhauptrolle Alessija Lause als Pauline Schilling, manchmal auch als Paul Schilling. Direkt hinter der Kamera Theo Bierkens, ein paar Schritte dahinter Regisseur Torsten C. Fischer, im näheren Umfeld und manchmal in Köln die filmpool-Produzentin Iris Kiefer und die Producerin Ilka Förster, in Leipzig beim mdr Johanna Kraus. Am Start also nahezu das gleiche Team vom Vorgänger „Crash“, der vermutlich im Herbst dieses Jahres ausgestrahlt wird. 

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