Baden-Württembergischer Filmpreis für ‘Anne und der Tod’

Auf dem Plakat und im Kino

Der neue Stuttgarter Tatort: ANNE UND DER TOD hat auf der 24. Filmschau Baden-Württemberg als bester Spielfilm den Hauptpreis gewonnen und wurde mit dem Baden-Württembergischen Filmpreis ausgezeichnet. Die Jury entschied einstimmig und lobte die sensible Inszenierung des Regisseurs Jens Wischenewski und das “hervorragende” Drehbuch von Wolfgang Stauch.“ (Quelle: Tatort-Fundus) 

über das Projekt

Schreibstart für neuen Stuttgart-Tatort

Lannert & Bootz

Derzeit entsteht, allerdings erstmal am Schreibtisch, ein neuer Tatort für das Stutgarter Team: Lannert und Bootz, Richy Müller und Felix Klare, haben es mit einem Mörder zu tun, der offenbar wahllos sehr viele Menschen erschießt und sehr viel Geld dafür fordert, damit er das Morden einstellt. Mit etwas Glück wird der Krimi 2019 gedreht. Es ist - nach 'Happy birthday, Sarah' und dem noch nicht ausgestrahlten 'Anne und der Tod' - Wolfgang Stauchs drittes Buch für Stuttgart. Zum dritten Mal heißt die Redakteurin Brigitte Dithard, zum zweiten Mal die Producerin Franziska Specht. Wer die Regie übernimmt, steht noch nicht fest.

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Herbsttatortdreh: ‘Leonessa’ in Ludwigshafen

Stern & Odenthal

In Ludwigshafen haben unter dem Arbeitstitel „Leonessa“ die Dreharbeiten zum neuesten, dem 70. „Lena-Odenthal-Tatort“ begonnen. Das Drehbuch dazu stammt von Wolfgang Stauch, die Regie liegt bei Connie Walther, die nach „Offene Rechnung“ (Lena Odenthals 17. Fall) ihren zweiten Ludwigshafener Tatort inszeniert.

Diesmal führt der Fall die Kommissarinnen Lena Odenthal und Johanna Stern in ein Hochhausviertel in Oggersheim-West und zu der Frage, ob einer Gruppe verloren wirkender Jugendlicher ein Mord zuzutrauen ist. 

Wer spielt mit?

An der Seite von Ulrike Folkerts und Lisa Bitter spielen die jungen Darsteller Lena Urzendowsky, Michelangelo Fortuzzi und Mohamed Issa, außerdem stehen Karoline Eichhorn, Gabi Herz, Camilla Nowogrodzki, Konstantin-Philippe Benedikt, Inaam Al Battat und Walid al-Atiyat, Annalena Schmidt und Peter Espeloer vor der Kamera von Cornelia Janssen. Gedreht wird bis Ende November in Ludwighafen und Baden-Baden.

Die Produktion

Der „Tatort: Leonessa“ ist eine Produktion des Südwestrundfunk. Ausführender Produzent ist Nils Reinhardt. Schnitt: Susanne Heller, Szenenbild: Söhnke Noé, Kostümbild: Holger Büscher, Besetzung: Sabine Schwedhelm, Produktionsleitung: Jürgen Weissenrieder und Birgit Simon. Die Redaktion liegt bei Ulrich Herrmann. 

(Quelle: SWR) 

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Sprücheklopfer

 

Das Erste hat via Facebook gefragt, welcher Spruch für die Zuschauer der 'Spruch des Tatorts' war - offenbar lag die 'Gesichtsmuskulator' am Ende ganz vorne. 

 

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Premiere: Tatort Dortmund ‘Tod und Spiele’ am 7.10. in der ARD

Nach kurzer Unterbrechung durch die schöne Serie 'Babylon Berlin' folgt, auf den Magdeburger Polizeiruf „Crash“, nun am 7. Oktober der nächste Krimi, den Wolfgang Stauch für den Sonntagabend geschrieben hat: Tatort Dortmund - 'Tod und Spiele'. Diesmal geht es, für Dortmunder Verhältnisse, nicht ganz so dunkel und düster zu, bei der Freiluft-Kino-Premiere vor 1200 Zuschauern im Dortmunder Westfalenpark wurde sogar recht häufig gelacht. Um moderne Gladiatorenkämpfe geht es, aber letztlich ist es doch auch eine Dreiecksgeschichte, Liebesgeschichte, Eifersuchtsgeschichte, und zwei aus diesem Dreieck sind die Ermittler Peter Faber (Jörg Hartmann) und Martina Bönisch (Anna Schudt).
Oder wie es Bönisch formuliert: „Sprechen Sie doch mal wieder mit Ihrem Therapeuten, Faber.“
Faber: „Er hat schon so viel an mir verdient, dass er sich neulich auf die Bahamas absetzen konnte. Jetzt hab ich nur noch Sie, Frau Bönisch.“

Produziert hat Warnerbros. Köln (Iris Wolfinger) für den WDR (Frank Tönsmann). Regie führt Maris Pfeiffer, vor der Kamera standen neben Hartmann und Schudt u.a. Aylin Tezel, Rick Okon (der das Ermittler-Quartett nun wieder komplettiert), Cecil Schuster, Surho Sugaipov, Samuel Finzi.

Aus den bisher erschienenen Kritiken:

Es ist über weite Strecken eine ruppige Räuberpistole, die der Autor Wolfgang Stauch pointiert zu Papier gebracht hat. Aber es ist ohne Frage auch anhaltend prickelnde Krimi-Unterhaltung, getragen von herrlich rotlippigem Schauspiel.  (Jens Szameit, Teleschau)

Stauch erzählt die im Grunde einfache Geschichte reizvoll verrätselt; allerdings darf man auch nicht zu viele Fragen nach den Details stellen. Sehenswert ist der „Tatort“ dennoch. (Tillmann P. Gangloff, Kino.de)

Den Dortmundern ist wieder ein richtig guter Tatort gelungen.  (Philipp Münscher, Hessischer Rundfunk)

Regisseurin Maris Pfeiffer hat aus dem Drehbuch von Wolfgang Stauch einen aus vielerlei Sicht äußerst seheneswerten „Tatort“ gemacht. (Tom Hörner, Stuttgarter Zeitung)

Diesmal: Keine psychische Aufarbeitung der Seelenschäden, keine soziale Depression, keine Wutausbrüche, wenig Tränen. Stattdessen: trockener Humor, Lust ohne Moral, Ironie ohne Korrektheit, schöne Farben, Maskenball, Knabenunschuld. Ein Hauch Albernheit von Münster und seinen Pathologenspäßen her weht durch Dortmund. Wohl als erster Erfolg der Trauerbewältigung wagt Faber einen Blick auf die amoralische Vitalität seiner Kollegin. Er wird eifersüchtig auf Bönisch. Er wird wieder Mann. Er wird Mensch. Das ist – man muss es sagen – meisterhaft gespielt. (Nikolaus Festenberg, Tagesspiegel)

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Polizeiruf 110 ‘Crash’ aus Magdeburg am Sonntagabend in der ARD

Der Magdeburger Polizeiruf „Crash“ feiert am Sonntagabend - am 23. September - zur üblichen Sendezeit um 20:15 Uhr Premiere im ERSTEN, wird direkt im Anschluss zwei Mal auf 'One' wiederholt und ist natürlich in der Mediathek abrufbar. 

Aus der einen oder anderen bereits erschienen Besprechung: 

- „Dass nun ausgerechnet kurz nach Matschkes Ankündigung des Abschieds der beste Magdeburger „Polizeiruf“ seit Start vor ziemlich genau fünf Jahren läuft, passt zu der tragikomischen Note der Folge.“ (Christian Buß, Spiegel Online)

- „Vielmehr handelt es sich um ein vorzüglich geschriebenes Milieudrama aus der Feder des für seine vorurteilsfreien Szenestudien - Hooligans, Obdachlose, aggressive Jugendliche - bekannten Autors Wolfgang Stauch.“ Oliver Jungen, FAZ

- „Schon 90 Minuten Kamera auf Ben Becker und seinen fast körperlich spürbaren Schmerz hätten sich gelohnt. Schade, dass er nur noch so seltenn in deutschen Filmen sein Können zeigt. Dass drum herum noch ein spannender Krimi-Plot zum Mitraten gebastelt wurde und eine grandiose Kamera das mitreißend einfängt, ist ebenfalls begrüßenswert. Meret Becker musste letzte Woche gegen ein schlechtes Drehbuch ankämpfen. Ihr Bruder hat's leichter und drückt einem sehenswerten Film eindrucksvoll seinen Stempel auf.“ Bernd Peters, Express 
- „Gut geschrieben, inszeniert, gespielt, knackig die Dialoge: runde Sache.“ (Rainer Tittelbach, tittelbach.tv)
- „Köhlers Kommentare sind vielfach herrlich trocken. Überhaupt ist „Crash“ ein Film der starken Dialoge. Die sind maßgescheidert für die kantige, aneckende Brasch, für den ruhigen Köhler und den Vater der überfahrenen Sara. Ben Becker, über seine Schauspielkunst muss man nicht extra Worte verlieren, ist dieser trauernde Vater, den vor allem die Angst umtreibt, dass der Unfallverursacher nicht wirklich bestraft wird.“ (Grit Warnat, Volksstimme)
- „Crash“ ist ein sehenswerter Krimi, der am Rande auch die Schwierigkeit des Nachweises illegaler Autorennen und deren juristische Bewertung thematisiert. (...) Die Dialoge sind authentisch, der Fall letztendlich auch. Ben Becker ist in der Rolle des alleinerziehenden Vaters der Toten hervorzuheben. Dem 53-jährigen Charakterdarsteller und Sänger gelingt es, einen tief Trauernden ohne Tränen zu spielen.“ (Sabrina Gorges, dpa)
- „Regisseur Torsten C. Fischer gelingt zusammen mit Autor Wolfgang Stauch ein sehenswerter Krimi. Klasse: die Dialoge.“ (fdi, Die Rheinpfalz)

 

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Theo und der Planet der Chinesen

can't judge a book by its cover

Sechzig Seiten gibt es bereits, zwei- bis dreihundert werden es am Ende schon werden, bis der allzu selbstkritische Theo Wassermann mit seinem unerschütterlich optimistischen Vater wieder zur Erde zurückkehrt. Zwischendurch sind sie auf dem Planeten Lydia, den die Chinesen unbedingt kaufen wollen, aus Platzgründen, in China ist nur noch ein halbes Kind pro Familie erlaubt, was die Familienplanung nun doch recht schwierig macht. Aber auch der Kauf des Planeten ist nicht wirklich einfach. 

Was es nun genau wird, ob Kinder-, Jugend- oder All-Age-Science-Ficition, zeigt sich, wenn das Buch fertig ist - mit etwas Glück 2019.

„Es war das Normalste der Welt, dass ein Gadget, das sein Vater anschleppte, das er im Summer-, Winter- oder Midseason-Sale, als C- oder D-Ware oder als absolutes Schnäppchen, das er Second- oder Third-Hand gekauft hatte, nicht funktionierte. Theo dachte zum Beispiel an den Egodestillator, der bereits nach knapp einem Tag ein Eigenleben entwickelte, alle Nachbarn beleidigte, unter anderem und auf übelste Art Frau Merschmeier aus der No. 98, und vermutlich sogar Coco, die hübsche beige Katze von gegenüber, auffraß. Theo dachte an den Drechselfänger oder den 5D-Deckler und vor allem an den Unendlichkeitsverlängerer, den Robert Wassermann nach wie vor nicht aufgab und trotz aller Rückschläge fest daran glaubte, dass er eines Tages tatsächlich funktionieren würde, es bedurfte lediglich noch eines Augenblicks Geduld!“

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Schreibtischtäter: Neue Tatorte

Zwei weitere Tatorte nehmen allmählich Formen an - zumindest am Schreibtisch. Bereits recht weit gediehen ist die Ludwigshafener Episode „Leonessa“, die Connie Walther ('Frau Böhm sagt Nein') ab Ende Oktober für den SWR inszenieren und die Stadt so zeigen wird, wie sie ist: hässlich. Noch in den Kinder-, respektive Babyschuhen steckt ein Krimi für Stuttgart mit dem Arbeitstitel 'Stadt in Angst'. Angedacht ist auch eine weitere Folge im Dortmunder Revier. 

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