Mord und Totschlag

Claudia Michelsen als Doreen Brasch

Während zwei Tatorte (Ludwigshafen und Stuttgart) noch nicht ausgestrahlt sind, arbeitet Wolfgang Stauch bereits an weiterem Mord und Totschlag für den Sonntagabend der ARD: An einem neuen Kölner Tatort, Jan Kruse produziert für die Bavaria und den WDR (Redaktion Götz Bolten), Torsten C. Fischer inszeniert. An einem dritten Magdeburger Polizeiruf (Produktion Iris Kiefer, filmpool, Redaktion Johanna Kraus, mdr), an einem Tatort Mainz, Redakteur ist Ulrich Herrmann für den SWR, Produzent Marc Müller-Kaldenberg für Ziegler Baden-Baden. 


Leonessa in Ludwigshafen

Der von Wolfgang Stauch geschriebene und von Connie Walther inszenierte Ludwigshafener Tatort „Leonessa“ feierte beim Festival des deutschen Films in Ludwigshafen Premiere. Eine wunderbare Atmosphäre auf der Insel, ein voller Kinosaal, eine volle Bühne mit sehr vielen am Film Beteiligten, ein gutes Publikumsgespräch und eine tolle Resonanz: Ein schöner Abend. 

 

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Anne und der Tod - Tatort-Stuttgart-TV-Premiere

Drehbuchauszug

Der vierte und letzte von Wolfgang Stauch geschriebene Sonntagabendkrimi in dieser Saison hat nun seine Premiere im Fernsehen: Anne und der Tod. Ein Fall mit ausnahmsweise mehr Ermittlern als Verdächtigen. Eine einzige lange Befragung der jungen Anne Werner, die für einen mobilen Pflegedienst arbeitet - und, womöglich oder auch nicht, zwei ältere Patienten umgebracht hat. Eine Dramaturgie, die sich an keine Chronologie hält und, hoffentlich, dennoch nicht (allzu sehr) verwirrt, sondern ein stimmiges Ganzes, ein Bild, ergibt. Ein junger Regisseur, Jens Wischnewski (hier im Interview), tolle Darsteller. Neben dem Stammensemble (Richy Müller, Felix Klare, Carolina Vera, Jürgen Hartmann) Katharina Marie Schubert in der Titelrolle, dazu Felix Eitner, Harry Täschner, Falk Rockstroh, Lina Wendel, Rüdiger Kuhlbrodt, Julischka Eichel, Marie Anne Fliegel, Julia Lenska, u.a.. Redaktion und Produktion Brigitte Dithard und Franziska Specht (SWR), hinter der Kamera Stefan Sommer, am Schnitt Barbara Brückner. 

'Anne und der Tod' gewann auf der 24. Filmschau Baden-Württemberg als bester Spielfilm den Hauptpreis und wurde mit dem Baden-Württembergischen Filmpreis ausgezeichnet. 

 

 

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Tatort - Anne und der Tod: Erste Kritiken

Zwei Ermittler, eine Verdächtige

Die ersten Kritiken zum bereits mit dem Baden-Württembergischen Filmpreis ausgezeichneten Stuttgarter Tatort 'Anne und der Tod' (19. Mai 19, ARD) sind erschienen - und sehr erfreulich. Ein paar Auszüge: 

„Eine hochwertig geschriebene und produzierte Episode. Hier sitzt jeder Satz.“ (TV Movie)

„Filmische Frischzellenkur für den sonntäglichen Krimi (...).“ ... „Ein besonderer Tatort aus Stuttgart, fesselnd, intelligent, von gesellschaftlicher Relevanz und Überzeugungskraft.“ (Ulrich Höcherl, Blickpunkt Film)

„Ein schroffer, kühler oder gar deprimierender Film ist „Anne und der Tod“ dennoch nicht, obwohl das beim Thema Pflege naheliegt.“ Der Krimi „glänzt mit subtilem, schwarzen Humor und einer fast französischen Leichtigkeit. Dies liegt am trockenen Witz der Ermittler, der imponierenden Leistung einer Riege älterer Schauspieler, die die Pflegebedürftigen verkörpern, sowie der spannenden Bild- und Tonmontage, mit der dieser Top-„Tatort“ erzählt.“ (Eric Leimann, teleschau - der mediendienst) 

„Aus dem Rahmen fällt der Krimi, weil Autor Stauch und Regisseur Jens Wischnewski die Handlung als kunstvolles Konstrukt gestalten, das ständig die zeitlichen Ebenen wechselt. Herausragend neben der reizvollen Erzählweise ist Katharina Marie Schubert. (...) Ein ungewöhnlich intelligent gestalteter Krimi.“ (Tillmann P. Gangloff, http://www.tittelbach.tv/programm/reihe/artikel-5267.html)

„Virtuos montierte Rückblendenkonstruktion.“ ... „Unverblümt und klischeefrei läuft der Film auf ein ambivalentes Ende zu.“ ... „Subtil erzählt, von bedrückender Intensität.“ (TV Spielfilm)

„Intelligent, doppeldeutig und dramaturgisch ausgeklügelt.“ (goldenekamera.de)

„Richtig guter Tatort.“ (Stephan Braun, Prisma)

 

 

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„Wir haben Schnaps, wir sind am Leben, mehr brauchen wir heute nicht“: Premiere des Magdeburger Polizeirufs ‘Zehn Rosen’ am 10. Februar in der ARD

Die ARD strahlt am Sonntag, 10. Februar '19, den Magdeburger Polizeiruf '10 Rosen' aus. Vor der Kamera standen Claudia Michelsen und Matthias Matschke, Felix Vörtler und Steven Scharf, Alessija Lause in der Episodenhauptrolle Pauline - oder auch Paul.

Regie geführt hat, wie bei 'Crash', Torsten C. Fischer. Redakteurin beim MDR war Johanna Kraus, Produzentin für filmpool Iris Kiefer, Producerin Ilka Förster. Wolfgang Stauch hat das Drehbuch nach einer Vorlage von Martin Douven geschrieben. 

„Der Aufwärtstrend des Magdeburger „Polizeiruf“-Duos Brasch/Köhler setzt sich mit „Zehn Rosen“ (MDR / filmpool fiction) fort. Die überdeutlichen Gegensätze zwischen der Einzelgängerin und dem Familienmenschen haben sich abgeschliffen. In diesem Krimidrama dreht sich alles um Liebe, Nähe, Partnerschaft und existentielle Verlusterfahrungen. (...) Dieser narrativ dichte Film ist ein Festival der psychologischen Zwischentöne & schauspielerischen Nuancen.“ (Rainer Tittelbach,  http://www.tittelbach.tv/programm/reihe/artikel-5175.html)

„“Zehn Rosen ist zugleich der Titel dieses verwinkelten „Polizeirufs 110“, der beweist, dass eine einigermaßen abstruse Story mit hochdramatischer Auflösung nicht gegen einen psychologisch raffinierten Krimi spricht, wenn zur erzählerischen Sicherheit im Aufblättern des Grundmotivs - Zuneigung aus Einsamkeit führt zu gesteigerter Einsamkeit - ein überzeugender Gestaltungswille kommt. Und wenn Schauspieler all die Zwischen- und Obertöne, die angeschlagen werden, ausdrücken können. Ästhetisch verantwortlich ist dasselbe Team wie in „Crash“: Autor Wolfgang Stauch, Regisseur Torsten C. Fischer und Kameramann Theo Bierkens, eine perfekte Kombination.“ (Oliver Jungen, FAZ)

„Dieser „Polizeiruf“ ist der bislang anspruchsvollste aus dem lange Zeit glücklosen TV-Revier in Sachsen-Anhalt. Drehbuchautor Wolfgang Stauch und Regisseur Torsten C. Fischer hatten schon in der vorherigen Folge milde innovative Akzente gesetzt, hier finden sie einen Weg, das Transgender-Thema in den Sonntagskrimi zu bringen, ohne dass da ein allwissender Erklärbär den Sachverhalt für die ganz Blöden erläutern muss. (...) Ein Magdeburger „Polizeiruf“, der überrascht und anrührt.“ (Christian Buß, Spiegel online, vergibt 8 von 10 Punkten.)

„“Lauter kranke Leute, das ist so zum Kotzen“, sagt der Kriminalrat. Es tröstet kaum, dass man diesen Leuten teils gebannt zusieht.“ (Cornelius Pollmer, Süddeutsche Zeitung) 

„Vor allem aber geht es in „Zehn Rosen“ um die Einsamkeit zwischen den Menschen, die Brüchigkeit von Vereinbarungen zwischen den Geschlechtern, die Sehnsucht, sich einem andern zu öffnen. Um die Verantwortung, die man einem andern überträgt, indem man ihn sich vertraut macht. Brasch und ihr Kollege Köhler irren zwischen Rückblenden und Gegenwart herum, durch ein smart gebautes Erzähllabyrinth. Sie sind sich ähnlicher, als sie zugeben würden. Neurosenkönige, immer auf dem Sprung in den Gewaltausbruch. Könnte so weitergehen. Geht es aber nicht. Weil Köhler geht. Matthias Matschke wendet sich anderen Aufgaben zu. Wir wünschen ihm schon jetzt alles Gute.“ (Elmar Krekeler, die Welt)

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Baden-Württembergischer Filmpreis für ‘Anne und der Tod’

Auf dem Plakat und im Kino

„Der neue Stuttgarter Tatort: ANNE UND DER TOD hat auf der 24. Filmschau Baden-Württemberg als bester Spielfilm den Hauptpreis gewonnen und wurde mit dem Baden-Württembergischen Filmpreis ausgezeichnet. Die Jury entschied einstimmig und lobte die sensible Inszenierung des Regisseurs Jens Wischenewski und das “hervorragende” Drehbuch von Wolfgang Stauch.“ (Quelle: Tatort-Fundus) 

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Winterwiederholungen

Vier Filme im Januar, die in den 3. Programmen und ZDFNeo als Wiederholung zu sehen sind, u.a. der Dortmunder Tatort „Tod und Spiele“ aus dem Jahr 2018 und der nicht ganz so oft wiederholte Rostocker Polizeiruf „.... und raus bist du“.

Außerdem wiederholt die ARD um 22 Uhr auf dem Freitags-Tatort-Sendplatz am 1.2.19. die von Ed Herzog inszenierte Bodenseefolge „Die schöne Mona ist tot“ mit Eva Mattes und Sebastian Bezzel und den fantastischen Episodenhauptdarstellern Sylvester Groth, Ronald Zehrfeld, Anne Weinknecht, Silke Bodenbender und Tristan Seith: „Da ermittelt man auf Teufel komm raus.“ - „Und dann kommt der Teufel raus.“

 

Donnerstag 3.1. 20:15 Uhr WDR

& Freitag, 04.01. 01:05 Uhr WDR

Tatort: Das Wunder von Wolbeck

 

Samstag, 12.01. 20:15 Uhr WDR

& Sonntag, 13.01. 00:40 Uhr WDR 

Tatort: Tod und Spiele

 

Dienstag, 15.01. 21:45 Uhr ZDFneo 

Marie Brand und das mörderische Vergessen

 

Dienstag, 29.01. 22:00 Uhr NDR

Polizeiruf 110: ... und raus bist du! 

 

Freitag, 1.2.19 22 Uhr ARD

Tatort: Die schöne Mona ist tot

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Schreibstart für neuen Stuttgart-Tatort

Lannert & Bootz

Derzeit entsteht, allerdings erstmal am Schreibtisch, ein neuer Tatort für das Stutgarter Team: Lannert und Bootz, Richy Müller und Felix Klare, haben es mit einem Mörder zu tun, der offenbar wahllos sehr viele Menschen erschießt und sehr viel Geld dafür fordert, damit er das Morden einstellt. Mit etwas Glück wird der Krimi 2019 gedreht. Es ist - nach 'Happy birthday, Sarah' und dem noch nicht ausgestrahlten 'Anne und der Tod' - Wolfgang Stauchs drittes Buch für Stuttgart. Zum dritten Mal heißt die Redakteurin Brigitte Dithard, zum zweiten Mal die Producerin Franziska Specht. Wer die Regie übernimmt, steht noch nicht fest.

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