„Marie Brand und das Lied von Tod und Liebe“ heißt die Marie-Folge, die am 15.11. um 20:15 Uhr zum ersten Mal im ZDF ausgestrahlt wird. Eine Folge, die vermutlich spannend, aber noch vermutlicher komisch ist: Brand und Simmel haben es mit zwei Morden zu tun, einem ersten an einem echten Indianer, der beim Industrieklettern vom Seil gestürzt ist, ein Seil, das manipuliert wurde. Und dann stirbt auch noch ein evangelischer Pfarrer - in der Sauna. Allerdings in der Sauna eines Bordells, was als Mordmotiv Eifersucht zumindest nicht ausschließt. Seine Frau verbirgt ihre große Wut auf ihn erst gar nicht, hat allerdings auch ein handfestes Alibi, ebenso wie die Frau des ermordeten Apachen. Und dennoch haben beide das beste Motiv ...
Renate Stinn schreibt dazu in epd-Medien unter dem Titel „Urkomische Einfälle“: „Die Autoren Wolfgang Stauch und Khyana el Bitar haben nicht die Spur Angst vor politisch, moralisch, ethisch oder ethnologisch unkorrekten Späßen. Niemand ist vor ihrem Witz sicher. Selten so gelacht! Die Komik kommt aus dem flotten Gekabbel der Kommmissare, sie kommt direkt aus den irrwitzigen Vorgängen, aus immer neuen Verwicklungen, aus dem augenzwinkernden Rückgriff auf bekannte Krimiklischees. Und wird getragen von Mariele Millowitsch und Hinnerk Schönemann, die wahre Perfektionisten sind im Setzen von Pointen, die das exakte Maß kennen dafür, die immer neue Nuancen anbieten an Eigenwilligkeit und auch Verschrobenheit, mit einer ansteckenden Spielfreude und herrlicher Leichtigkeit. (...) Was da so leicht und lustig und komisch daherkommt, ist nur durch präzise Arbeit zu kriegen. Durch sicheres Gespür für echte Töne, für Timing, für das richtige Maß. (...) Jeder Darsteller trifft mit wenigen prägnanten Mitteln, in kurzen Szenen, das Besondere seiner Figur. (...) Es gibt diverse „Hauptdarsteller“, die das nicht einmal in neunzig Minuten zustande bringen.“ weiterlesen über das Projekt